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Schloss Jaromìøice nad Rokytnou (13,6 km)

Schloss Jarmerice ist die mährische Barockperle in der grünen Krone französischer Gärten. Der prächtige Palast mit der Kirche, die an den St. Peters Dom in Rom erinnert, musste dem Leben eine andere Dimension verleihen. Jan Adam von Questenberk, der die Renessaincepaläste zum heutigen Schloss umbaute, machte aus Jaromìøice eines der Kulturzentren des böhmischen Königreichs. Auf seinem Hof verweilten Musiker, Schauspieler, Dichter, Maler, Gelehrte und natürlich viele Edelherren und -damen, die an den hiesigen prachtvollen Bällen teilnahmen. Sie hatten hier alles, was sie benötigten. Der Schlossgarten war umzäumt und die Gesellschaft konnte sich ungestört dem künstlerischen Zeitvertreib, v. a. der Musik widmen. Zum Ausbau der Gärten wurde der französische Architekt Jean Trehet eingeladen, der dem Projekt auch das Flüsschen Rokytna einfügte. Geometrische Muster streng geschnittener Sträucher und Blumenornamente werden durch Statuen mit Motiven aus der antiken Mythologie ergänzt.

Während der Besichtigung können Sie in die Musiksalons, die Bildergalerie, das Arbeitzimmer, den Tanzsaal, das chinesiche Kabinett, das Schlafzimmer, das römische Bad und in weitere private Räume der ursprünglichen Bewohner hineinschauen. Die Besichtigung ist in drei Runden eingeteilt, die insgesamt etwas über zwei Stunden in Anspruch nehmen. Sie können aber natürlich auch nur eine dieser Routen wählen. Zwei Besichtigungsrunden sind behindertengerecht. Die Besichtigungen finden nur am Wochenende statt, aber nach Vereinbarung ist es auch an anderen Werktagen außer Montag und an Feiertagen möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.zamek-jaromerice.cz

Otokar Bøezina Museum (13,6 km) 

Ab dem Jahre 1901 verweilte in Jaromìøice der tschechische symbolistische Dichter Otakar Bøezina bis zu seinem Tod. Sein Museum befindet sich in dem Haus, wo er seine letzten achtundzwanzig Lebensjahre verbrachte. Nach Jaromìøice kam er schon als richtiger Mystiker, durch die Sammlungen Ruce (Hände) und Stavitelé chrámù (Domerbauer) berühmt. Er weckte bei den Einheimischen Respekt, was das Museum bezeugt, das sie schon zwei Jahre nach seinem Tod erbauten. Im ersten Stock, wo der Dichter seine Privatzimmer hatte, können Sie sich die Ausstellung der persönlichen Gegenstände Bøezinas anschauen. Im Erdgeschoss befindet sich das umfangreiche Archiv mit Bøezinas ganzem Werk, Manuskripten, Briefen und weiteren Dokumenten. Das Museum bietet eine kleine Bilder- und Grafikgalerie mit Bildern von František Bílek, der zu Bøezinas Freunden zählte. Bilek schuf auch den Grabstein für Brezina, den wir auf dem hiesigen Friedhof finden. Das Museum ist vom April bis Ende Oktober außer Montag von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Mehr auf www.jaromericenr.cz

Schloss Nám욝 nad Oslavou (20 km)

Die Besitzer dieses Schlosses hatten eine wunderbare Aussicht. Ursprünglich stand an anstelle der Schlosses eine Burg, die zum Schutz der naheliegenden Furt über den Fluss Oslava diente. Aus dem ursprünglichen gotischen Bau blieb nur der Hauptwohnturm mit der 2 m breiten Mauer erhalten. Die Burg wurde dann in ein Renessainceschloss umgebaut und dieses wiederum im 18. Jahrhundert in ein Barockschloss. Die Mitglieder des Geschlechts Haugwitz, die das Schloss besaßen, waren leidenschaftliche Musikliebhaber. Einer von ihnen gründete sogar mit Lehrern und Angestellten des Herrengutes ein Orchester, das sechzig Mitglieder hatte. Er probte mit ihnen und trat mit Gluck, Salieri, Haydn und anderen Meistern auf. Für die Konzerte nutzten sie den Saal „terrena“, den Sie sich in der ersten Besichtigungsrunde anschauen können. Nám욝 ist auch durch seine Sammlung historischer Gobelins aus dem 17., 18. und sogar aus dem 16. Jahrhundert bekannt. In der zweiten Besichtigungsrunde sehen Sie die gräflichen Schlaf-, Kinder- und Arbeitszimmer, den Speisesaal und andere Privaträume.

Mehr auf www.zamek-namest.cz

Die Besichtigung des hiesigen Schlosses können Sie mit dem Ausflug in das touristisch attraktive Naturschutzgebiet Údolí øeky Oslavy a Chvojnice verbinden.


Sehenswürdigkeiten UNESCO

Weitere Sehenswürdigkeiten

Freizeit

Informationen

Wie kommen Sie hierher
Hotel Solaster
Preis ab: 27.0 € Person/Nacht
Pøidat hotel 
Wissen Sie…

Wissen Sie, dass die Masaryks Stauanlage unter der Burg Støekov an eine Hororkulisse erinnert? Nichtsdestoweniger wurde dieses Wasserwerk zum technischen Denkmal erklärt und in den touristischen Reiseführern wird er als „ein schöner und eleganter Bau“ betrachtet.



Das jüdische Viertel

Der jüdische Friedhof

Hl. Prokops Basilika